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Worum geht's?

Worum geht's hier eigentlich? Ehrlich gesagt: keine Ahnung!
Ich weiß nur, dass ich was ändern möchte.

Kennt ihr das? Ihr werdet immer unzufriedener mit euch selbst, wobei es keinen Grund gibt. Ihr denk daran, dass ihr früher mehr Spaß am Leben hattet. Je mehr ihr über euch nachdenkt, desto mehr wird euch bewusst, dass ihr euch garnicht mehr gut findet und eigentlich was ändern wollt. Aber es ist noch nicht der richtige Zeitpunkt gekommen, bzw. ihr habt schon tausendmal versucht was zu ändern, seid aber immer gescheitert?

Davon kann ich ein Lied singen! Abnehmen wollt ich, sportlicher werden, mehr Zeit für mein Privatleben aufbringen, auch mal "Nein" in der Arbeit sagen, usw....

Alle meine Ziele hab ich verfehlt, aufgegeben oder bin unglücklich an dem Versuch geworden, mein Ziel zu erreichen. Und warum?
Ich wollte zu viel, zu schnell und eigentlich wollt ich all das was ich mir vorgenommen hab nicht wirklich.

Abnehmen muss ich nun wirklich nicht! Ich hab eine ganz normale Figur. Sportlich bin ich auch, aber 7 mal die Woche zu trainieren ist absoluter Quatsch! Irgendwo soll es ja auch Spaß machen. ...

Letztendlich geht's auch nur darum, dass ich mehr mit mir selber im Reinen bin.

Seit 6 Jahren bin ich Vegetarierin. Nicht aus Überzeugung, sondern weil es mir nicht schmeckt, habe ich immer gesagt. Damit ich vor den Anderen nicht wie eine Öko-Tussi oder verblendete Tierliebhaberin dastehe...

Mir war es immer wichtig, was alle Anderen dachten. Aber wenn ich weiterhin versuch den Ansprüchen aller anderen zu genügen, dann kann ich mir auch gleich die Kugel geben. Mir war immer wichtig, dass niemand schlecht über mich redet, keiner hinter meinem Rücken sagen kann "Was geht denn jetzt wieder bei der?!?", niemand mich für langweilig, schüchtern, dumm etc. hält.

Früher war ich schüchtern. Warum alle immer versucht haben das aus mir auszutreiben weiß ich nicht. Gelästert wurde, Fehler (so wie mein Schnarchen) wurden mir nach Klassenfahrten jahrelang vorgehalten, teilweise wurde ich gemobbt und von oben betrachtet,... Wieso? Keine Ahnung!
Vielleicht weil ich immer versucht hab es allen recht zu machen, das Gute in allen zu sehen und mich mit jedem zu verstehen.

Warum das schlecht sein soll? Weiß ich auch nicht. Aber den Anderen hat es nicht gepasst.

Deshalb hab ich mich verändert: Mitgelästert, Sport gemacht, mir Nebenjobs gesucht, auf mein Aussehen geachtet, usw. Mit der Zeit wurde ich dann selbstbewusster und extrovertierter.

Aber glücklich wurde ich nicht. Jahrelang hab ich jetzt so vor mich hin gelebt und bin immer weiter in meinen stumpfen Alltag gefallen. Hab keinen Spaß mehr an dem was ich mache, mache alles nur noch, weil "man es einfach macht". Freunde treffen macht man, weil Freunde haben als wichtig in der Gesellschaft ist. Arbeiten, weil man Geld verdienen soll und nicht nur faul in der Bude sitzen soll. Sport, damit man gut aussieht...

Jetzt sitz ich so tief in meinem Alltag drin, dass ich nicht mehr rauskomme. Zumindest nicht jetzt und mit einer Änderung. Es bedarf jetzt vieler kleiner Änderungen. Die ich auch alle wirklich machen will!!

31.3.15 16:52, kommentieren

Vegetarier-Dasein

Passt ja ganz gut. Gestern hab ich mit meinen Eltern ein Film gesehen, wo es z.T. auch über Kaninchen-Zucht geht. (ist ja bald Ostern und da werden massenhaft Kaninchen verspeist)

Ich bin nun wirklich nicht ein kleines süßes Mädchen, was um die putzigen Kaninchen weint, aber so Massenzüchtungen sind echt grausam. Ich versteh schon, dass man Tiere massenweise halten muss, um die enorme Bevölkerung zu versorgen. Aber brauchen wir das wirklich? Muss jeder in der Woche soo viel Fleisch essen? Weltweit werden von jedem Menschen 42,5 kg Fleisch konsumiert. In Deutschland sogar 60kg in einem Jahr! Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt als gesunde Ernährung zwischen 300g und 600g pro Woche. Da jeder aber schon rund 100g-200g Fleisch pro Tag verzehrt, werden diese Empfehlungen weit überschritten.

Für dieses Jahr habe ich mir zusätzlich zu meinem Fleischverzicht auch überlegt kein Fisch mehr zu essen. Erstaunlicherweise vermisse ich es auch nicht, da ich Fischfang wirklich grausam finde, nachdem ich ein wenig recherchiert habe.

In den letzten Tagen hab ich dann immer wieder angefangen darüber nachzudenken, wie es wäre, wenn ich auch auf andere Tierprodukte verzichte. Klar stirbt kein Tier, wenn ich 1 Glas Milch trinke oder ein Ei esse. Aber die Tiere, jetzt in dem Fall Hühner und Kühe, werden doch unwürdig behandelt. Hühner werden in engsten Ställen gehalten und Kühe haben nicht den Bewegungsfreiraum, den sie brauchen würden, um ein angemessenes Leben für ein Lebewesen zu führen.

Natürlich gibt es auch ordentliche Haltungformen, allerdings habe ich für mich selbst entschieden, dass ich das nicht mehr unterstützen möchte. Zumindest jetzt im Moment nicht.

Heißt konkret:

Ich vermeide bewusst:
- Fleisch
- Fisch
- Eier
- Milch
- Joghurt
- Quark
- Gelantine
- alle E-Nummer - enthalten Tierbestandteile
- zugesätzte Vitamine - wird meist aus Lebertran gewonnen
- Alkohol - viele alkoholische Getränke werden mit Tierkohle, Hausenblase gefiltert
- Fruchtsäfte - zum Klären wird Gelantine angesatzt

Wo ich eine Ausnahme mache:
- Honig (Ich weiß nicht, aber ich finde es ein wenig übertrieben auch auf Honig zu verzichten, da dieser von Bienen gewonnen wird, die sich sowieso frei bewegen können und leben, wie sie es gewohnt sind)
- Röstkaffe (Shellack und Bienenwachs wird als Glasurmittel verwendet)
- Obst (Äpfel werden angeblich mit Shellack gewachst)
- Backferment (honighaltiges Teiglockerungsmittel, was in Bäckereien verwendet wird)

Worauf ich nie geachtet habe, aber jetzt versuche mal drauf zu achten:
-Kosmetik!! (Keratin wird aus Hörnern oder Hufen gewonnen)
und natürlich wird Kosmetik auch mit Tierversuchen getestet...

Da ich sowieso nicht viel Kosmetik benutze, werde ich demnächst einfach versuchen ein wenig darauf zu achten, was so die Inhaltsstoffe sind und wie die Sachen getestet wurden.

Das Hauptaugenmerk liegt allerdings auf der Ernährung.
Fleisch und Fisch sind easy in der alltäglichen Ernährung wegzulassen und zu ersetzen. Eier werd ich wohl auch noch verkraften. Aber auf Milchprodukte wird schon ein wenig knifflig. Aber alles machbar!!
Man muss sich nur immer wieder in den Kopf rufen, wie die Tiere gehalten werden und ob man das unterstützen möchte.

31.3.15 18:30, kommentieren

Proud, Hopeful, Sin

Das sind die drei Wörter von mir.
Stimmt vielleicht echt:

Proud war das erste. Stolz bin ich wirklich. Aber nicht auf das was ich erreicht hab, sondern eher so in die Richtung, dass ich zu stolz bin um mich mit mir und meinen Problemen zu beschäfttigen

Hopeful: War ich immer und bin ich auch eigentlich immernoch. Hoff immer auf das beste in einem Menschen und auch dass ich irgendwann wieder zu mir finde.

Sin: Jo da gibt's einige. Aber ich fühl mich auch für alles verantwortlich.

Und was kommt bei euch raus???


PS: Natürlich ist das Schwachsinn, aber man beginnt so langsam über sich nachzudenken und sich mit sich selbst zu baschäftigen. Ist ja ganz gut

1 Kommentar 31.3.15 18:42, kommentieren

Depressionen?

Je mehr die Gedanken um negative Dinge kreisen, desto eher wird man auch depressiv.

Ich muss echt sagen, dass ich in letzter Zeit oft drüber nachgedacht hab, was sich geändert hat. Früher war ich der strahlende Sonnenschein und hab eigentlich immer gelächelt. Klar kommen im Alter mehr Sorgen und Verantwortungen auf einen zu. Da kann man das Leben nicht immer mit einer kindlichen Naivität genießen.

Aber sobald dich deine Chefin fragt, wieso du nichtmehr lächelst und wo das frohe Mädchen hin ist, solltest du dich fragen, was in dem letzten Jahr falsch gelaufen ist.

Klar: Ich bin ausgezogen um zu studieren, hab keinen Freund mehr (obwohl mir das echt gut tut, aber das ist ein anderes Thema ), hab einiges über meine Eltern und deren Vergangenheit rausgefunden, aber ernsthaft?? Beeinflusst mich das wirklich so sehr, dass ich anfange depressiv zu werden?

Ich glaub ja nicht!

Ich glaub eher, dass ich versucht hab mir aus dem Weg zu gehen. Mein Körper musste nur funktionieren, mein Geist muss lernen und wiedergeben was gelernt wurde und meine Stimmung muss gut sein, damit die Kunden zufrieden sind. Aber wo bleib ich in dem Ganzen??

Tja das ist eine gute Frage. Ich dachte immer mir macht das alles Spaß, aber das ist Schwachsinn!

Irgendwas bedrückt mich und wenn es nicht mein Lebensstil ist, dann weiß ich es auch nicht.

Also verusche ich ab jetzt jede Minute zu genießen und mich zu fragen, ob ich Spaß an dem habe, was ich gerade mache.
In dem Sinne:

Ich geh jetzt mal mit Hundi raus! Natur und Bewegung soll ja immer helfen!

Aufgabe für gleich: Kurz die Augen zu machen und die Stille im Wald genießen ♥

31.3.15 19:00, kommentieren